Gross geworden bin ich in Veltheim in Winterthur, heute lebe ich in der neuen Genossenschaftssiedlung an der Vogelsangstrasse.

Mein Einsatz für eine verkehrsberuhigte Bachtelstrasse war der Beginn meines politischen Engagements. Daneben waren es zwei Themen, die mich als Jugendliche politisiert haben: Die Apartheid in Südafrika und die Nicht-Wahl von Christiane Brunner in den Bundesrat. Die Rassentrennung in Südafrika war für mich eine strukturelle Ungerechtigkeit, die ich als Jugendliche kaum aushalten konnte. Entsprechend beeindruckt war ich durch die Befreiungsbewegungen. Als ich 1990 während meines Austauschjahrs in den USA Nelson Mandela an einer Veranstaltung in Los Angeles life erleben durfte, war das ein Höhepunkt!
Kurz darauf war es die Nicht-Wahl von Christiane Brunner als Bundesrätin, die mich politisch bewegte. Auch hier ging es um eine strukturelle Ungerechtigkeit zwischen den Geschlechtern – für Frauen galten andere Kriterien als für Männer.

Bis heute begleitet mich der Kampf gegen Ungerechtigkeit und für die Gleichstellung der Menschen in meinem politischen Engagement. 

Im Jahr 2000 bin ich der SP beigetreten und habe seither vielfältige Aufgaben und Ämter übernommen:

  • Einige Jahre Mitglied der Geschäftsleitung der SP Winterthur
  • 2006 bis 2007: Mitglied Kreisschulpflege Winterthur Sadt
  • 2007 bis 2018: Mitglied Grosser Gemeinderat (Heute Stadtparlament), Mitglied der Kommission Bau und Betriebe ab 2014, ab 2017 Präsidentin der Kommission
  • 2013/14: Präsidentin Gemeinderat
  • Seit 2018 Stadträtin, Vorsteherin Departement Bau

Privat: Ich bin Mutter von zwei erwachsenen Kindern. Ich bewirte gerne Gäste, und liebe es, ins Theater, ins Kino und an Ausstellungen zu gehen. Grundsätzlich mag ich es, wenn viel los ist. Um abzuschalten lese ich oder gehe spazieren, besonders gerne im Herbst im Wald.

Beruf: Ich habe die Volksschule und das Gymnasium in Winterthur besucht und anschliessend die Ausbildung zur Primarlehrerin in Zürich gemacht. Nach 12 Jahren Schuldienst in einer Landgemeinde unterrichtete ich einige Zeit in einer Sprachheilschule. Von 2010 bis zu meiner Wahl in den Stadtrat war ich in der Klinikschule des Kantonsspitals Winterthur tätig, zuletzt als Schulleiterin.

Mitgliedschaften: VPOD, Greenpeace, Amnesty International, VCS, VSSW (Verein Strassensozialarbeit Winterthur), Frauenzentrale, Kunstverein,

Medienberichte

Portrait auf wnti.ch vom 6. Februar 2026

«Es ist kein Zeichen von Schwäche, sondern von Qualität, wenn man ein Projekt auch einmal korrigiert»

tamedia vom 6. Februar 2026
«Wir sind unabhängiger als die Bürgerlichen»
Medienorientierung zusammen mit Kaspar Bopp, Nicolas Galladé und Martina Blum

Wahlen am 8. März 2026:

Wählen Sie Kaspar Bopp zum neuen Stadtpräsidenten – und zusammen mit Nicolas Galladé und Martina Blum wieder in den Stadtrat. Und Liste 1 in das Stadtparlament.

KASPAR BOPP
Auch als Stadtpräsident